Home Region Schweiz/Ausland Sport Rubriken
Region
25.11.2025

Die Welt leuchtet orange gegen Gewalt an Frauen

Bild: Pressebild
Ab heute Dienstag, 25. November, setzen die 16 Tage dauernden Orange Days ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. In der Region organisiert der Soroptimist International Club Bad Ragaz zwei Standaktionen.

Die Soroptimistinnen im Sarganserland setzen dieses Jahr mit zwei Standaktionen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Zudem werden wiederum verschiedene Gebäude und Wahrzeichen in der Region während der 16 Tage orange beleuchtet. Und es ist kein Zufall, dass der Auftakt der Orange Days heute erfolgt; der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

Zwei Standaktionen in der Region

Die Mitglieder des Soroptimist International Club Bad Ragaz haben Standaktionen geplant. Die erste findet am Mittwoch, 3. Dezember, von 16 bis 20 Uhr in Buchs in der «Gass» statt.
Am Sonntag, 7. Dezember, trifft man sich dann in Bad Ragaz im «Kaffieggä», um von 11 bis 16 Uhr gemeinsam ein Zeichen zu setzen. Die Soroptimistinnen bitten um Unterstützung, «damit wir alle besser hinschauen und auch kleine Zeichen der Betroffenen erkennen» (siehe auch Spalte rechts). Sie laden alle Interessierten ein zu einem Glühgin – mit oder ohne Alkohol – und zu selbstgemachten Weihnachtsguetzli. Eine Spende zugunsten des Frauenhauses St. Gallen sei zudem herzlich willkommen. «So können wir aktiv das Frauenhaus unterstützen, damit Frauen und Kinder in Not nicht zusätzlich noch finanziell unter Druck geraten», heisst es seitens der Soroptimistinnen.

Orange beleuchtet werden während der Orange-Day-Zeit in der Region das Schloss Sargans, das Schloss Werdenberg, die Burgruine Warten­stein in Pfäfers, die Burg Gräpplang in Flums sowie die Burgruinen Herrenberg und Wartau. Zudem werden mit der Beleuchtung des Geschäftshauses Federer und der «Gass» in Buchs weitere orange Zeichen gesetzt.

Fast jede dritte Frau betroffen

Die Orange Days sollen weltweit das Bewusstsein der Bevölkerung schärfen, so die Soroptimistinnen. Insgesamt erleide nahezu jede dritte Frau in ihrem Leben physische oder psychische Gewalt – «eine Tatsache, die für die Betroffenen grosses Leid bedeutet und eine Menschenrechtsverletzung darstellt». Gemäss Istanbul-Konvention bezeichnet der Begriff häusliche Gewalt «alle Handlungen körperlicher, sexueller, psychischer oder wirtschaftlicher Gewalt, die innerhalb der Familie oder des Haushalts oder zwischen früheren oder derzeitigen Eheleuten oder Partnerinnen beziehungsweise Partnern vorkommen, unabhängig davon, ob der Täter beziehungsweise die Täterin denselben Wohnsitz wie das Opfer hat oder hatte».

sr/Sardona24