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Millioneninvestitionen für Bündner Wasserkraftwerke

Um den Strom aus Wasserkraftwerken ins Stromnetz zu speisen, braucht es Schaltanlagen. Zwei solche werden nun für insgesamt 13 Millionen Franken in Filisur und Tiefencastel gebaut. (Symbolbild)
Um den Strom aus Wasserkraftwerken ins Stromnetz zu speisen, braucht es Schaltanlagen. Zwei solche werden nun für insgesamt 13 Millionen Franken in Filisur und Tiefencastel gebaut. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN
Die Bündner Wasserkraftwerke Filisur und Tiefencastel benötigen neue Schaltanlagen. 13 Millionen Franken investiert die Albula-Landwasser Kraftwerke AG (ALK) dafür. Die beiden Kraftwerke liefern Strom für 90'000 Vierpersonenhaushalte.

Die ALK gehören zu 75 Prozent der Axpo. Diese schrieb am Donnerstag in einer Mitteilung, dass bei den beiden Kraftwerken neue 50-Kilovolt-Schaltanlagen gebaut werden. Diese sind das Bindeglied zwischen Kraftwerk und Stromnetz und sorgen dafür, dass der Strom eingespiesen werden kann.

Da die Anlagen von Grund auf neu gebaut werden, können die Kraftwerke auch während der Bauphase von August 2023 bis Mai 2024 Strom produzieren. Die nötigen Baubewilligungen liegen bereits vor. Der Stromertrag der Kraftwerke bleibe gleich, bestätigte die Axpo auf Anfrage von Keystone-SDA.

Die ALK sind noch bis 2046 konzessioniert. Danach hat der Kanton Graubünden den Heimfall angemeldet. Das bedeutet, dass Kraftwerke nach Ablauf der Konzessionsdauer an das Gemeinwesen zurückgehen. Danach sollen die Werke unter neu ausgehandelten Bedingungen wieder konzessioniert werden mit dem Kanton und den Gemeinden als Mehrheitsaktionären. Bei den ALK handelt es sich um ein solches Partnerwerk, das zu 75 Prozent der Axpo, zu rund 15,8 Prozent dem Elektrizitätswerk Davos, zu 5 Prozent dem Kanton und zu rund 4,3 Prozent den Konzessionsgemeinden gehört.

Keystone-SDA